Zusammenhalt sichern – In die Zukunft investieren —- Ein offener Brief an die sächsische Staatsregierung

Doppelhaushalt 2021/22: Verunsicherung bei Vereinen und sozialen Organisationen

In der nächsten Tagen soll der Regierungsentwurf für den sächsischen Doppelhaushalt 2021/22 vorgelegt werden. Vereine und soziale Organisationen sind hinsichtlich möglicher Kürzungen und einer vorläufigen Haushaltsführung verunsichert.

Wie hoch der Betrag ist, der nach Vorstellung der Regierung in den Bereichen Soziales, Kultur und Arbeit künftig eingespart werden soll, ist noch unklar. Dennoch sorgen sich viele Organisationen und Vereine um ihre Zukunft. Schon alleine der Umstand einer vorläufigen Haushaltsführung ist für viele befremdlich, da eine Fortführung oder die Höhe der Finanzierung durch den Freistaat völlig offen ist. In finanzielle Vorlage können nur die wenigsten Organisationen gehen, um Strukturen bis zur Beschlussfassung eines Landeshaushaltes über Wasser zu halten. Daher fordern viele Vereine klaren Aussagen von der Staatsregierung.

Bereits vor zwei Wochen warnten deshalb über 100 sächsische Organisationen vor möglichen Einschnitten in die soziale und kulturelle Infrastruktur des Freistaates. Sie appellierten in einem offenen Brief an die Staatsregierung, auf Kürzungen zu verzichten. Im Nachgang erreichten die Initiatoren viele Zuschriften, in denen Träger beispielsweise befürchten, dass über Jahre aufgebaute Beratungsstrukturen oder Angebote für Kinder und Jugendliche ersatzlos wegfallen könnten. Weitere 150 Organisationen erklärten ihre Unterstützung des offenen Briefes, der jetzt von insgesamt über 250 sächsischen Organisationen getragen wird.

Die Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig ist auf eine verlässliche Finanzierung aus Landesmitteln angewiesen und zählt sich daher ebenfalls zu den Untersützern des offenen Briefes.

Den Brief mit der Übersicht der unterstützenden Organisationen lesen Sie hier…>

 

 

Hardware for Future – Verteilt Computerspenden an Leipziger Familien

Eine tolle Aktion, die wir gerne unterstützen!

Adventskalender-Leipzig.de

Kirchen haben jeden Tag eine gute Geschichte für die Stadt

In Coronazeiten können wir uns weniger sehen. Die Vorweihnachtszeit macht noch spürbarer, wie schmerzhaft die Kontaktbeschränkungen sind. Der virtuelle Raum wird umso wichtiger. Er ist inzwischen entscheidender Multiplikator von Begegnung und Information. Dort zeigen die Leipziger Kirchen im Advent Präsenz und gestalten einen digitalen Adventskalender mit 24 Videofenstern. Kirchgemeinden unterschiedlicher Konfessionen und kirchliche soziale Einrichtungen sind dabei.

Jeden Tag geht ein neuer Videogruß online. Es sind Geschichten, Erzählungen und Bilder die in dieser besonderen Adventszeit Mut und Hoffnung machen.

Superintendent Sebastian Feydt sagt dazu: „Keine Angst! Weihnachten kommt. Und wir feiern dieses Fest. Im Advent bereiten wir es vor. Ganz kreativ. Und vielleicht ganz anders, als früher. Weihnachten 2020 soll uns in bester Erinnerung bleiben.“

Propst Gregor Giele ist zuversichtlich: „In einer schwierigen Zeit mit Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln wollen wir nicht in Trübsal versinken, sondern auf das Licht sehen, das Weihnachten in die Welt kommt. Hoffnungsvoll. Und auch ein bisschen trotzig.“

Die Videos werden auf einem eigenen Youtube-Channel und auf der Aktions-Website adventskalender-leipzig.de veröffentlicht. Begleitet wird die Aktion von der Leipziger Volkszeitung. Sie präsentiert das tägliche Fenster in ihrem online-Angebot.

Stadtradeln 2020

Gesundheitssprechstunde im Leipziger Westen

Sonderregelung endet – Weiterbewilligungsantrag auf Arbeitslosengeld II wieder erforderlich

Presseinformation der Arbeitsagentur

 Nr. 051/2020                                                                                     Leipzig, 23. Juli 2020

 Sonderregelung endet
Weiterbewilligungsantrag auf Arbeitslosengeld II wieder erforderlich

Der Gesetzgeber hat im Zuge der Corona-Pandemie ein Sozialschutzpaket beschlossen, das den Zugang zur Grundsicherung (ALG II) erleichtert. Eine dieser Sonderregelungen endet am 30. August 2020.

Weiterbewilligungsantrag auf ALG II wieder notwendig

Kundinnen und Kunden mussten während der Corona-Pandemie keinen Weiterbewilligungsantrag auf Arbeitslosengeld II stellen. Für Bewilligungszeiträume, die in der Zeit vom 31. März 2020 bis einschließlich 30. August 2020 enden, werden die Leistungen automatisch weiter bewilligt.
Diese Regelung läuft zum 30. August 2020 aus.
Endet der aktuelle Bewilligungszeitraum am 31. August 2020 oder später, muss wieder ein Weiterbwilligungsantrag gestellt werden. Die Verlängerung ohne erneute Antragstellung ist nicht mehr möglich. Das Jobcenter informiert deshalb seit dem 20. Juli 2020 alle Kundinnen und Kunden, deren Arbeitslosengeld II – Anspruch ab dem 31. August 2020 endet. Um Zahlungs-lücken zu vermeiden, sollten die Weiterbewilligungsanträge rechtzeitig im Jobcentern eingehen. Die Antragsunterlagen können auch bequem online übermittelt werden.

Onlineverfahren für Weiterbewilligung nutzen 

Mit dem Onlineportal www.jobcenter.digital können Weiterbewilligungsanträge bequem von zu Hause aus gestellt und an das Jobcenter übermittelt werden. Www.jobcenter.digital ist der aktuell schnellste Weg der Antragstellung, anschließenden Bearbeitung und Gewährung der Geldleistungen. Für eventuelle Rückfragen bitte unbedingt Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeben.

Sonderregelungen zur Vermögensprüfung und Übernahme der Kosten der Unterkunft bis 30. September 2020 verlängert

Die Regelungen zur vereinfachten Vermögensprüfung und zur Übernahme der Kosten der Unterkunft gelten bis zum 30. September 2020. Bei einer vereinfachten Vermögensprüfung prüft das Jobcenter das Vermögen nur dann, wenn es „erheblich“ ist. „Erheblich“ ist ein Vermögen, wenn es 60.000 Euro sowie 30.000 Euro für jedes weitere Haushaltsmitglied übersteigt. Kosten der Unterkunft inklusive Heizung und Nebenkosten erkennen Jobcenter in der vollen Höhe an.

Für alle Neu- und Weiterbewilligungsanträge, die ab dem 1. Oktober 2020 gestellt werden, gelten die bisher bekannten Regeln der Grundsicherung: Das Jobcenter prüft, ob Vermögen vorhanden ist und ob die Kosten der Unterkunft angemessen sind.

Spendensammlung für Lebensberatung

Aktion Federmappe 2020

Spendenaktion für Schulkinder

Auch in diesem Jahr möchte die KEL Familien mit Schulmaterialien unterstützen und startet daher wieder die Spendenaktion „Federmappe“. Im Rahmen der Aktion werden Materialspenden für den Schulbedarf entgegengenommen. Jeder kann gut erhaltene gebrauchte, aber auch neue Schulmaterialien in der Beratungsstelle in der Puschstraße 9 abgeben. Die gesammelten Schulmaterialien werden  an Familien weitergegeben, die den Mitarbeitenden oftmals aus der Beratung bekannt sind und bei denen die finanziellen Mittel für Schulbedarf sehr knapp sind. In Einzelfällen ist es auch möglich individuellen Bedarf der Familien über finanzielle Spenden zu fördern. Gerne können Sie diese Möglichkeit der gezielten Unterstützung z.B. mit Ihrer Onlinespende fördern.

Mit der Aktion Federmappe möchte die KEL den solidarischen Gedanken in unserer Gesellschaft stärken und Menschen ansprechen, die bereit sind, andere, die unverschuldet in Not geraten sind, zu unterstützen.

Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir alle Spender, die Übergabe der Schulmaterialien telefonisch (0341 960 50 45) oder per E-Mail im Vorfeld mit uns abzusprechen.

Die Spendenausgabe kann dieses Jahr mit Blick auf die Gesundheit allerdings nur eingeschränkt stattfinden, so dass die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können.

Weitere Informationen finden Sie hier: Aktion Federmappe