Spende für die Aktion Federmappe

Die Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig (KEL) freut sich über eine Spende in Höhe von 1000 Euro für Ihre Aktion Federmappe, durch die Leipziger Familien unterstützt werden. Gespendet wurde das Geld von der Nürnberger Firma IT2media, die auch in Leipzig einen Standort für IT-Dienstleistungen betreibt. Das Team der KEL möchte mit dem Geld gezielt Leipziger Familien unterstützen, bei denen zusätzliche Ausgaben für das Homeschooling zu finanziellen Engpassen führen. Eine besondere Herausforderung stellt z.B. das notwendige Ausdrucken von Arbeitsblättern dar – insbesondere wenn mehrere Kinder in der Familie leben. Wenn überhaupt ein Drucker im Haushalt vorhanden ist, so sind die Ausgaben für Druckerpatronen, zusätzliches Papier und ähnliches für Familien in engen finanziellen Verhältnissen nur durch Einsparungen bei anderen alltäglichen Ausgaben möglich. Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle können jetzt bei Familien, die in der KEL beraten werden, gezielt nachfragen, was aktuell konkret benötigt wird, um schnell und unkompliziert zu helfen.

Schalom –Solidarität mit Jüdinnen und Juden in Leipzig

Aufruf zur Kundgebung am 21. Mai 2021 um 18.00 Uhr

Sie leben unter uns Menschen jüdischen Glaubens. Wir sind froh und dankbar, dass sich in unserer Stadt nach dem Verbrechen des Holocaust in der Zeit des Nationalsozialismus und seit der Friedlichen Revolution 1989 jüdisches Leben neu entwickelt hat. Wir bejahen die religiöse Vielfalt in der Stadtgesellschaft. Umso erschrockener sind wir darüber, dass mitten unter uns immer wieder Judenhass ausbricht.

Leider müssen wir feststellen: Antisemitismus ist nicht Vergangenheit. Gesellschaftliche Probleme auf ein „Weltjudentum“ abzuwälzen, Juden für eine angebliche „Weltverschwörung“ verantwortlich zu machen und daraus gewalttätige Judenfeindlichkeit abzuleiten das richtet mitten unter uns großen Schaden an. Das Leben von Menschen jüdischen Glaubens zu bedrohen, Synagogen zu beschädigen und diese Gewalt mit der Politik der Regierung von Israel zu rechtfertigen, ist unerträglich. All das bedroht das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt und ruft unseren entschiedenen Widerstand auf den Plan.

Lasst uns ein deutliches Zeichen der Solidarität mit jüdischen Bürgerinnen und Bürgern, der Israelitischen Religionsgemeinde und ihren Einrichtungen setzen. Lasst uns eintreten für Toleranz, Gewaltfreiheit und Menschenrechte. Darum rufen wir auf zur

Kundgebung am Freitag, 21. Mai 2021, um 18.00 Uhr

vor dem Haupteingang des Neuen Rathaus, MartinLutherRing

Es werden sprechen: Oberbürgermeister Burkhard Jung Küf Kaufmann, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde Dorothea Arndt, stellvertretende Superintendentin u.a.

 

Es rufen auf: Oberbürgermeister Burkhard Jung

Ev.Luth. Kirchenbezirk Leipzig, Superintendent Sebastian Feydt und Pfarrerin Dorothea Arndt

Katholische Propstei St. Trinitatis, Propst Gregor Giele

Förderverein Synagoge und Begegnungszentrum Leipzig e.V., Gisela Kallenbach

Vorsitzende Städtepartnerschaft LeipzigHerzliya e.V., Christopher Zenker, Vorsitzender

Jüdischchristliche Arbeitsgemeinschaft, Dr. Timotheus Arndt, Vorsitzender

Christian Wolff, Pfarrer i.R.

KEL zurück im Leipziger Stadtzentrum

Neues von der Baustelle

Leipzig singt

Herbstsammlung der Diakonie Sachsen zugunsten der Schuldnerberatung

„Glaubst du, dass es Wege aus der Schuldenfalle gibt?“

Wer von Ihnen hat in seinem Leben schon einmal Schulden gemacht? Sei es für ein Getränk im Café, wenn das Kleingeld fehlt, für den Kauf des ersten Autos oder gar für die eigenen vier Wände. Schulden zu machen oder Kredite aufzunehmen, ist heutzutage ein ganz normaler, erwünschter und oft notwendiger Vorgang. Ohne ihn würde das System Marktwirtschaft nicht funktionieren. Überschuldung tritt jedoch ein, wenn man den laufenden Forderungen nicht mehr gerecht werden kann. Sie ist nicht einfach das Resultat individueller Probleme oder Unfähigkeit, mit Geld umzugehen, sondern vor allem Ausdruck eines gesellschaftlichen Wandels, der von vielen Menschen nicht mehr ohne Schwierigkeiten vollzogen werden kann. Die Corona-Pandemie stellt Menschen zusätzlich vor neue finanzielle und manchmal auch existenzielle Herausforderungen.

Die Herbstsammlung der Diakonie Sachsen und der Evangelischen Landeskirche Sachsen widmet sich im November genau diesen Menschen.

Mit den Spenden soll das Angebot der Schuldnerberatung aufgestockt und mobiler gemacht werden. Wir möchten die Berater*innen mit notwendigem Equipment für die mobile Beratung ausstatten. Dazu gehören ein Laptop, ein Handy, ein mobiler Scanner und Drucker. Außerdem möchten wir die Beratungszeiten flexibler gestalten, sodass die Personen zu Hause aufgesucht und unterstützt werden können.

Spendenkonto: IBAN: DE15 3506 0190 1600 3000 12 Kennwort: Schuldnerberatung oder per Online-Spende

Zusammenhalt sichern – In die Zukunft investieren —- Ein offener Brief an die sächsische Staatsregierung

Doppelhaushalt 2021/22: Verunsicherung bei Vereinen und sozialen Organisationen

In der nächsten Tagen soll der Regierungsentwurf für den sächsischen Doppelhaushalt 2021/22 vorgelegt werden. Vereine und soziale Organisationen sind hinsichtlich möglicher Kürzungen und einer vorläufigen Haushaltsführung verunsichert.

Wie hoch der Betrag ist, der nach Vorstellung der Regierung in den Bereichen Soziales, Kultur und Arbeit künftig eingespart werden soll, ist noch unklar. Dennoch sorgen sich viele Organisationen und Vereine um ihre Zukunft. Schon alleine der Umstand einer vorläufigen Haushaltsführung ist für viele befremdlich, da eine Fortführung oder die Höhe der Finanzierung durch den Freistaat völlig offen ist. In finanzielle Vorlage können nur die wenigsten Organisationen gehen, um Strukturen bis zur Beschlussfassung eines Landeshaushaltes über Wasser zu halten. Daher fordern viele Vereine klaren Aussagen von der Staatsregierung.

Bereits vor zwei Wochen warnten deshalb über 100 sächsische Organisationen vor möglichen Einschnitten in die soziale und kulturelle Infrastruktur des Freistaates. Sie appellierten in einem offenen Brief an die Staatsregierung, auf Kürzungen zu verzichten. Im Nachgang erreichten die Initiatoren viele Zuschriften, in denen Träger beispielsweise befürchten, dass über Jahre aufgebaute Beratungsstrukturen oder Angebote für Kinder und Jugendliche ersatzlos wegfallen könnten. Weitere 150 Organisationen erklärten ihre Unterstützung des offenen Briefes, der jetzt von insgesamt über 250 sächsischen Organisationen getragen wird.

Die Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig ist auf eine verlässliche Finanzierung aus Landesmitteln angewiesen und zählt sich daher ebenfalls zu den Untersützern des offenen Briefes.

Den Brief mit der Übersicht der unterstützenden Organisationen lesen Sie hier…>