Corona-Pandemie erhöht soziale Ungleichheit

Die Corona-Pandemie macht die Menschen nicht gleicher, sondern ihre Lebenssituation noch ungleicher. Was viele in ihrem eigenen Alltag erleben, wird durch erste Datenauswertungen von den Statistikern bestätigt. Berlin (epd). Die Corona-Pandemie droht die soziale Ungleichheit in Deutschland zu verschärfen. Der am 10. März in Berlin vorgestellte Datenreport 2021 liefert erste Erkenntnisse über finanzielle Probleme und […]

Corona trifft Arme extra hart – Soforthilfen jetzt!

Corona trifft Arme extra hart - Soforthilfen jetzt!

Breites Bündnis fordert Corona-Zuschlag für Arme.

Corona trifft Arme extra hart – Soforthilfen jetzt!

Die Corona-Pandemie plagt uns alle. Doch Alleinerziehende, Menschen mit kleiner Rente, Arbeitslose und Geringverdienende bringt sie in besondere Not. Masken für den Bus, Computer fürs Homeschooling, wegfallendes Schulessen – all das verursacht zusätzliche Kosten.

Die Bundesregierung will diese Menschen jetzt mit einer Einmalzahlung von 150 Euro abfinden. Auf die zwölf Monate seit Beginn der Krise gerechnet, sind das gerade einmal 14,50 Euro pro Monat – und ein Ende der Pandemie ist noch nicht in Sicht. Dabei waren die Hartz-IV-Regelsätze schon vorher viel zu niedrig. Für die Ernährung eines zwölfjährigen Kindes sind etwa nur 3,93 Euro pro Tag vorgesehen – damit soll Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie der Apfel zwischendurch bezahlt werden.

Die Regelsätze für existenzsichernde Leistungen wie Hartz IV müssen endlich erhöht werden. Außerdem braucht es – solange die Krise noch andauert – einen monatlichen Corona-Zuschlag. Bitte unterzeichnen deshalb auch Sie jetzt den Appell von Gewerkschaften und Verbänden und fordern Sie Corona-Nothilfen für die Ärmsten.

Unterzeichnung möglich ab sofort hier:

www.campact.de/corona-nothilfen/

www.foodwatch.org/de/mitmachen/corona-trifft-arme-extra-hart-soforthilfen-jetzt/

www.der-paritaetische.de/coronahilfe

 

Der Appell wurde initiiert von einer breiten Allianz, die von Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, über Kultur, Wohnen, Umwelt bis zu Selbsthilfe, Gesundheits- und Menschenrechtsorganisationen reicht. Auch die Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig unterstützt den Aufruf.

Klagezeit – Hören. Schweigen. Beten.

Spende für die Aktion Federmappe

Die Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig (KEL) freut sich über eine Spende in Höhe von 1000 Euro für Ihre Aktion Federmappe, durch die Leipziger Familien unterstützt werden. Gespendet wurde das Geld von der Nürnberger Firma IT2media, die auch in Leipzig einen Standort für IT-Dienstleistungen betreibt. Das Team der KEL möchte mit dem Geld gezielt Leipziger Familien unterstützen, bei denen zusätzliche Ausgaben für das Homeschooling zu finanziellen Engpassen führen. Eine besondere Herausforderung stellt z.B. das notwendige Ausdrucken von Arbeitsblättern dar – insbesondere wenn mehrere Kinder in der Familie leben. Wenn überhaupt ein Drucker im Haushalt vorhanden ist, so sind die Ausgaben für Druckerpatronen, zusätzliches Papier und ähnliches für Familien in engen finanziellen Verhältnissen nur durch Einsparungen bei anderen alltäglichen Ausgaben möglich. Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle können jetzt bei Familien, die in der KEL beraten werden, gezielt nachfragen, was aktuell konkret benötigt wird, um schnell und unkompliziert zu helfen.

KEL zurück im Leipziger Stadtzentrum

Neues von der Baustelle

Leipzig singt

Herbstsammlung der Diakonie Sachsen zugunsten der Schuldnerberatung

„Glaubst du, dass es Wege aus der Schuldenfalle gibt?“

Wer von Ihnen hat in seinem Leben schon einmal Schulden gemacht? Sei es für ein Getränk im Café, wenn das Kleingeld fehlt, für den Kauf des ersten Autos oder gar für die eigenen vier Wände. Schulden zu machen oder Kredite aufzunehmen, ist heutzutage ein ganz normaler, erwünschter und oft notwendiger Vorgang. Ohne ihn würde das System Marktwirtschaft nicht funktionieren. Überschuldung tritt jedoch ein, wenn man den laufenden Forderungen nicht mehr gerecht werden kann. Sie ist nicht einfach das Resultat individueller Probleme oder Unfähigkeit, mit Geld umzugehen, sondern vor allem Ausdruck eines gesellschaftlichen Wandels, der von vielen Menschen nicht mehr ohne Schwierigkeiten vollzogen werden kann. Die Corona-Pandemie stellt Menschen zusätzlich vor neue finanzielle und manchmal auch existenzielle Herausforderungen.

Die Herbstsammlung der Diakonie Sachsen und der Evangelischen Landeskirche Sachsen widmet sich im November genau diesen Menschen.

Mit den Spenden soll das Angebot der Schuldnerberatung aufgestockt und mobiler gemacht werden. Wir möchten die Berater*innen mit notwendigem Equipment für die mobile Beratung ausstatten. Dazu gehören ein Laptop, ein Handy, ein mobiler Scanner und Drucker. Außerdem möchten wir die Beratungszeiten flexibler gestalten, sodass die Personen zu Hause aufgesucht und unterstützt werden können.

Spendenkonto: IBAN: DE15 3506 0190 1600 3000 12 Kennwort: Schuldnerberatung oder per Online-Spende