Herbstsammlung der Diakonie Sachsen zugunsten der Schuldnerberatung

„Glaubst du, dass es Wege aus der Schuldenfalle gibt?“

Wer von Ihnen hat in seinem Leben schon einmal Schulden gemacht? Sei es für ein Getränk im Café, wenn das Kleingeld fehlt, für den Kauf des ersten Autos oder gar für die eigenen vier Wände. Schulden zu machen oder Kredite aufzunehmen, ist heutzutage ein ganz normaler, erwünschter und oft notwendiger Vorgang. Ohne ihn würde das System Marktwirtschaft nicht funktionieren. Überschuldung tritt jedoch ein, wenn man den laufenden Forderungen nicht mehr gerecht werden kann. Sie ist nicht einfach das Resultat individueller Probleme oder Unfähigkeit, mit Geld umzugehen, sondern vor allem Ausdruck eines gesellschaftlichen Wandels, der von vielen Menschen nicht mehr ohne Schwierigkeiten vollzogen werden kann. Die Corona-Pandemie stellt Menschen zusätzlich vor neue finanzielle und manchmal auch existenzielle Herausforderungen.

Die Herbstsammlung der Diakonie Sachsen und der Evangelischen Landeskirche Sachsen widmet sich im November genau diesen Menschen.

Mit den Spenden soll das Angebot der Schuldnerberatung aufgestockt und mobiler gemacht werden. Wir möchten die Berater*innen mit notwendigem Equipment für die mobile Beratung ausstatten. Dazu gehören ein Laptop, ein Handy, ein mobiler Scanner und Drucker. Außerdem möchten wir die Beratungszeiten flexibler gestalten, sodass die Personen zu Hause aufgesucht und unterstützt werden können.

Spendenkonto: IBAN: DE15 3506 0190 1600 3000 12 Kennwort: Schuldnerberatung oder per Online-Spende

Zusammenhalt sichern – In die Zukunft investieren —- Ein offener Brief an die sächsische Staatsregierung

Doppelhaushalt 2021/22: Verunsicherung bei Vereinen und sozialen Organisationen

In der nächsten Tagen soll der Regierungsentwurf für den sächsischen Doppelhaushalt 2021/22 vorgelegt werden. Vereine und soziale Organisationen sind hinsichtlich möglicher Kürzungen und einer vorläufigen Haushaltsführung verunsichert.

Wie hoch der Betrag ist, der nach Vorstellung der Regierung in den Bereichen Soziales, Kultur und Arbeit künftig eingespart werden soll, ist noch unklar. Dennoch sorgen sich viele Organisationen und Vereine um ihre Zukunft. Schon alleine der Umstand einer vorläufigen Haushaltsführung ist für viele befremdlich, da eine Fortführung oder die Höhe der Finanzierung durch den Freistaat völlig offen ist. In finanzielle Vorlage können nur die wenigsten Organisationen gehen, um Strukturen bis zur Beschlussfassung eines Landeshaushaltes über Wasser zu halten. Daher fordern viele Vereine klaren Aussagen von der Staatsregierung.

Bereits vor zwei Wochen warnten deshalb über 100 sächsische Organisationen vor möglichen Einschnitten in die soziale und kulturelle Infrastruktur des Freistaates. Sie appellierten in einem offenen Brief an die Staatsregierung, auf Kürzungen zu verzichten. Im Nachgang erreichten die Initiatoren viele Zuschriften, in denen Träger beispielsweise befürchten, dass über Jahre aufgebaute Beratungsstrukturen oder Angebote für Kinder und Jugendliche ersatzlos wegfallen könnten. Weitere 150 Organisationen erklärten ihre Unterstützung des offenen Briefes, der jetzt von insgesamt über 250 sächsischen Organisationen getragen wird.

Die Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig ist auf eine verlässliche Finanzierung aus Landesmitteln angewiesen und zählt sich daher ebenfalls zu den Untersützern des offenen Briefes.

Den Brief mit der Übersicht der unterstützenden Organisationen lesen Sie hier…>

 

 

Neues von der Baustelle

Hardware for Future – Verteilt Computerspenden an Leipziger Familien

Eine tolle Aktion, die wir gerne unterstützen!

Stadtradeln 2020

Gesundheitssprechstunde im Leipziger Westen

KEL vorübergehend auf der Alten Messe

Sonderregelung endet – Weiterbewilligungsantrag auf Arbeitslosengeld II wieder erforderlich

Presseinformation der Arbeitsagentur

 Nr. 051/2020                                                                                     Leipzig, 23. Juli 2020

 Sonderregelung endet
Weiterbewilligungsantrag auf Arbeitslosengeld II wieder erforderlich

Der Gesetzgeber hat im Zuge der Corona-Pandemie ein Sozialschutzpaket beschlossen, das den Zugang zur Grundsicherung (ALG II) erleichtert. Eine dieser Sonderregelungen endet am 30. August 2020.

Weiterbewilligungsantrag auf ALG II wieder notwendig

Kundinnen und Kunden mussten während der Corona-Pandemie keinen Weiterbewilligungsantrag auf Arbeitslosengeld II stellen. Für Bewilligungszeiträume, die in der Zeit vom 31. März 2020 bis einschließlich 30. August 2020 enden, werden die Leistungen automatisch weiter bewilligt.
Diese Regelung läuft zum 30. August 2020 aus.
Endet der aktuelle Bewilligungszeitraum am 31. August 2020 oder später, muss wieder ein Weiterbwilligungsantrag gestellt werden. Die Verlängerung ohne erneute Antragstellung ist nicht mehr möglich. Das Jobcenter informiert deshalb seit dem 20. Juli 2020 alle Kundinnen und Kunden, deren Arbeitslosengeld II – Anspruch ab dem 31. August 2020 endet. Um Zahlungs-lücken zu vermeiden, sollten die Weiterbewilligungsanträge rechtzeitig im Jobcentern eingehen. Die Antragsunterlagen können auch bequem online übermittelt werden.

Onlineverfahren für Weiterbewilligung nutzen 

Mit dem Onlineportal www.jobcenter.digital können Weiterbewilligungsanträge bequem von zu Hause aus gestellt und an das Jobcenter übermittelt werden. Www.jobcenter.digital ist der aktuell schnellste Weg der Antragstellung, anschließenden Bearbeitung und Gewährung der Geldleistungen. Für eventuelle Rückfragen bitte unbedingt Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeben.

Sonderregelungen zur Vermögensprüfung und Übernahme der Kosten der Unterkunft bis 30. September 2020 verlängert

Die Regelungen zur vereinfachten Vermögensprüfung und zur Übernahme der Kosten der Unterkunft gelten bis zum 30. September 2020. Bei einer vereinfachten Vermögensprüfung prüft das Jobcenter das Vermögen nur dann, wenn es „erheblich“ ist. „Erheblich“ ist ein Vermögen, wenn es 60.000 Euro sowie 30.000 Euro für jedes weitere Haushaltsmitglied übersteigt. Kosten der Unterkunft inklusive Heizung und Nebenkosten erkennen Jobcenter in der vollen Höhe an.

Für alle Neu- und Weiterbewilligungsanträge, die ab dem 1. Oktober 2020 gestellt werden, gelten die bisher bekannten Regeln der Grundsicherung: Das Jobcenter prüft, ob Vermögen vorhanden ist und ob die Kosten der Unterkunft angemessen sind.